Zwischen 15.00 und 21.00 Uhr konnten die BesucherInnen direkt bei der U3 Ottakring in eine einzigartige Mischung aus fernöstlicher und österreichischer Kultur eintauchen, konnten Fremdes erleben und Gemeinsames entdecken.

Das Motto des Nachmittags lautete: Begegnung schafft Brücken. Sowohl auf der Bühne als auch bei Mitmachstationen wurde der Bogen vom traditionellen zum modernen Japan und von der österreichischen zur japanischen Kunst und Kultur gespannt.

Ein umfangreiches, kostenloses Workshopangebot lud die BesucherInnen dazu ein, japanische Kultur hautnah zu erleben und sich selbst an verschiedensten fernöstlichen Fertigkeiten zu versuchen: von Origami (Papierfaltkunst) oder Ikebana (Blumensteckkunst) über GO (Brettspiel), Kalligraphie (Schönschreibekunst), Kendo (Schwertkampf) und Judo bis hin zu Shiatsu und Mangas (japanische Comics) – hier fand sich etwas für jeden Geschmack.

Das Bühnenprogramm schuf die Verbindung österreichischer und fernöstlicher Kultur.
Hier kontrastierten und ergänzten sich Darbietungen der Gardemusik des Militärkommandos mit jenen japanischer Kotospielerinnen ebenso wie Performances der Austria Volkstanzgruppe des österreichischen Alpenvereins und eines traditionellen japanischen Tanzensembles.

Eine Kimonoshow ermöglichte nicht nur einzigartige Einblicke in die aufwändige Zeremonie des Ankleidens, sondern zeigte auch die historische Entwicklung dieses traditionellen japanischen Kleidungsstückes.

Präsentationen japanischer Kampfsportarten, wie Kendo (Schwertkampf) oder Kyudo (Bogenschießen) stellten unter Beweis, dass es sich dabei nicht nur um Kampfsportarten, sondern um Kunstformen handelt, denen eine eigene Philosophie zugrunde liegt.

Weitere Highlights auf der Bühne lieferten u.a. der mehrfache österreichische Beatboxingchampion Fii featuring Japan sowie das japanisch-österreichische Popjazztrio „ShiKisai“.